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Freitag der 13. und das After Wedding-Shooting!

Aktualisiert: 9. Aug 2018

...was sollte da schon großartiges passieren?


Unglück 1: Neues Handy vom Auto überfahren

Unglück 2: Unsere erste Chance auf einen Zeitungsartikel, indem wir erwähnt werden konnten, doch der Reporter sah dies wohl anders.

Unglück 3: Der Anzug des Bräutigams gelocht (und keiner weiß wie?).

Unglück 4: Ein plötzliches Gewitter ohne Ankündigung an einem, eigentlich regenfreien, Sommertag.


Der Tag startete auf einem großen Parkplatz (Schauplatz Unglück 1) im schönen Butzbach in der Wetterau. - Das es der Parkplatz vor einem großen Gefängnis war, erwähne ich an dieser Stelle lieber mal nicht. „zwinker“-

Mein Kollege Andy und ich (Ich heiße übrigens Jenny) warteten entspannt auf unser Brautpaar. Heute sollte ein besonderes Shooting stattfinden.


Jessy und Jan‘s großer Tag (Hochzeit) lag schon vier Jahre zurück. Beide hatten damals auch schon ein schönes Paarshooting direkt am Hochzeitstag bestritten, doch blieb dort wenig Zeit um auch mal etwas ausgefalleneres oder verrücktes zu versuchen. Und genau solche Aufnahmen sollten heute entstehen. Alles unter dem Motto: Wedding-Shoot mal anders!


Super war, Jessy und Jan waren so perfekt vorbereitet, dass sogar ein toller Brautstrauß, Blumenhaarreif und Anstecknadel für den Bräutigam, mit dabei waren.

Natürlich die drei Brautkleider und den Schmuck für‘s Auto nicht zu vergessen. Einfach WOW!


Das Shooting-Paar, mit ihren zwei Mini‘s - die natürlich auch abgelichtet werden sollten - eingetroffen, kurz mein iPhone betrauert, bei diesem übrigens so gar nichts mehr ging - außer die Siri -, die lässig dazu meinte: „Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll!“ :-D

Und schon ging es los zur ersten Location.


Der historische Marktplatz in Butzbach (Schauplatz Unglück 2) bot eine wunderschöne

Location für den Warmup-Shoot, mit ein paar Lovely-Aufnahmen und das Ablichten der zwei Autos.



Glückwünsche der vorbeilaufenden Passanten und Zuschauern aus dem Eiskaffee, blieben natürlich nicht aus. Unser Brautpaar in spe bedankte sich höflich, dennoch blieb ein kleines Schmunzeln nicht aus.





Es dauerte nicht lange und schon entdeckte uns und unser Treiben ein arrangierter Reporter der Butzbacher Zeitung, die in der Nähe des Marktplatzes ihr Domizil haben. Der nette Fotograf aus der Nachbarschaft eilte auf uns zu und begann vor uns herum zu hüpfen, um das Brautpaar abzulichten. Ohne uns weiter zu beachten legte er auch noch los, dass Brautpaar zu interviewen. Von der Frage, ob Jessy und Jan das überhaupt wollten, ließ er gekonnte ab.

Weiter uns ignorierend versuchte er, nach Beendigung seines Vorhabens, zu verschwinden... bis Andy ihm zurief: „wollen sie nicht auch wissen, wer wir sind?“

Mit einem sehr unwilligem „ja, ja“ wand er sich noch schnell Andy zu und notierte sich unsere Daten. - Dies hatte in diesem Moment auf jeden Fall so den Anschein, denn ein Tag später, als der Bericht erschien, stand dort folgender Satz: ….Fotograf Andreas Domike (Butzbach). Öhm...


1. Hallo? Ich war auch da!

2. Wir sind ein Team und heißen Moonstruck Fantasyworks mit Sitz in Florstadt, nicht in Butzbach.

3. Und unter Andy‘s Namen findet man uns leider auch so gar nicht.


Das war wohl ein Satz mit X...das war wohl nix!



Nun hatten wir alle etwas Abkühlung nötig, da die Temperaturen am Vormittag schon auf über 26 Grad kletterten. Jan spendierte uns allen noch ein leckeres Eis und dann ging die lustige Fahrt hoch in den Butzbacher Wald (Schauplatz Unglück: 3).


Dort gibt es ein kleinen wunderschönen Fleck, der direkt aus einem Märchen entsprungen sein könnte. Wir nennen ihn liebevoll Pixi Weg, da wir dort unseren ersten kleinen Kurzfilm (Kinderfilm) drehten. Pixi, die schwarze Fee.

(Kleiner Tipp: Ihn nun online zu suchen, bringt leider nichts, denn er bleibt eine Rarität in unserem DVD-Regal. *zwinker*)


Wie ihr sehen könnt, entstanden auch dort sehr tolle, sowie spezielle Aufnahmen wie diese hier!



Und dort entstand auch das mysteriöse Loch im Sakko von Jan. Der Wunderschöne Anzug einfach durchlöchert. So ein Mist!



Auf Normaltemperatur herunter gekühlt, ging es nun weiter zur dritten Location.

Eine kaum befahrene Straße (Schauplatz Unglück: 4) Nähe Ober-Mörlen. Perfekt für etwas mehr Action!





Schnell ins zweite, etwas praktischere, lange Kleid geschlüpft...



...denn so eine lange Schleppe, wie auf dem Marktplatz, kann schnell zu ungewollten kleineren sowie größeren Unfällen führen. - Und wir wissen ja, es ist Freitag der 13., da wollen wir doch kein Unglück erleben. ;-)


Jessy und Jan sind echt für jeden Spaß zu haben und einfach ein sehr sympathisches und tolles Paar.

Und so entstanden mit Bewegung und Spaß bei der Sache, coole Aufnahmen...




...bis es urplötzlich anfing zu gewittern und kurz darauf ein riesen Schutt vom Himmel prasselte. Unvollendeter Dinge brachen wir überstürzt unsere Zelte ab und flohen in Richtung Sonnenschein!



Wir hatten Glück, an Location vier schien das Gewitter gerade vorbeigezogen zu sein und außer ein paar Pfützen am Boden und ein etwas dunklerer Himmel, blieb nichts zurück. Sogar die Sonne kam so langsam zurück.

Location 4 bestand eigentlich aus drei Schauplätzen.

1. Das Kornfeld

2. Stillgelegte Gleise

3. ein Feldweg mit romantischer Steinbrücke.

Alles am Ortsrand von Gambach (Münzenberg).


Es war noch feucht und in der Luft tanzten noch ein paar vereinzelte Regentropfen, dies brachte Jessy auf eine Idee.


Ohne Vorwahrung zauberte sie aus ihrem Kofferraum Gummistiefel für Jan und sich selbst und einen wunderschönen roten Herzregenschirm. Nun stellte sich mir die Frage, war sie für den urplötzlichen, unangekündigten Regen verantwortlich? Hatte sie das alles geplant? Wer weiß, wer weiß... ;-)


Egal, es war eine tolle Idee und mit Schuhen und Schirm bewaffnet ging es ab ins Feld.






Und da die alten, stillgelegten Gleise nicht weit weg waren, blieben die Gummistiefel an den Füßen! Damit ließ sich sowieso viel besser auf den Schienen balancieren als mit High heels... ;-)



Nach den Aufnahmen an den Gleisen (Die bis heute für Aufruhe in der Onlinewelt sorgten*), gingen wir ein paar Schritte weiter zur Steinbrücke, unter dieser ein kleiner Bach hindurch floss.



Das zugewachsene Ufer, das alte Gemäuer und unsere beiden, mittlerweile Topmodels am obersten Rand, ergaben eine wunderschöne Bildkomposition.



Mittlerweile zeigte der große Zeiger der Uhr auf die 4 und wir waren alle etwas erschöpft und müde. Also wollten wir Schluss machen für heute.


Wir hatten geniale Aufnahmen im Kasten, alle hatten riesen Spaß gehabt und wir würden, am späteren Abend, bestimmt glücklich in‘s Bett fallen...doch da kam Jessy noch eine Idee:


Gummistiefel, Feldweg, Pfütze, da kann man doch noch was draus machen!


Klar, warum nicht!


Wir lieben Aufnahmen zusammen mit dem kühlen Nass und Jessy wohl auch, prima!

Tolle, ästhetische, bewegte Aufnahmen mit viel Action und Fun, waren das Ergebnis.



Diese Aktion und die kleine Verlängerung des eigentlichen schon beendeten Shootings, hatten sich echt gelohnt.

Ein aufregender Freitag der 13. ging zu Ende und trotz der vier „Unglücke“, sind wir echt dankbar für das einzigartige Shooting mit einem noch einzig artigerem Brautpaar.



Hattet ihr auch schon mal Unglück an einem Freitag der 13.?

Wenn ja, erzählt es uns doch mal in den Kommentaren, wir würden uns freuen wenn wir nicht alleine vom Pech verfolgt wären. ;-)


* Nachtrag zum Thema Fotografie auf Bahngleisen:

Natürlich war unser Brautpaar zu keiner Zeit einer Gefahr ausgesetzt. Diese alten Gleise gehören in der Wetterau zum Landschaftsbild und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Solche Aktionen sollten NIE auf regulär befahrenen Gleisen stattfinden!

Wir distanzieren uns ganz klar von Aussagen wie z.B., dass wir Kinder animieren würden auf Gleisen zu Spielen. Straßen sowie Gleisen, können Gefahren für Kinder darstellen und eine diesbezügliche Aufklärung unserer Kleinen ist daher sehr wichtig!

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